
Meine Fotografie erforscht die Geschichten und Strukturen urbaner Räume. Diese sind für mich mehr als bloße Bauwerke; sie spiegeln gesellschaftliche Dynamiken, kulturelle Identitäten und menschliche Präsenz wider. Durch die Reduktion auf Schwarz-Weiß, die gezielte Konzentration auf Licht, Schatten und Form sowie den Einsatz experimenteller Perspektiven und Spiegelungen möchte ich die Komplexität und Vielschichtigkeit dieser Räume sichtbar machen.
Meine Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen dokumentarischer und zeitgenössischer Fotografie. Während ich Elemente der dokumentarischen Herangehensweise nutze, um reale urbane Situationen präzise zu erfassen, liegt mein Fokus klar auf einer zeitgenössischen Bildsprache. Ich strebe danach, aktuelle gesellschaftliche und ästhetische Fragestellungen durch eine moderne, experimentelle Perspektive zu reflektieren und so neue Sichtweisen auf urbane Räume zu eröffnen.
Die fotografischen Serien und Projekte sind konzipierte Erzählungen, die urbane Strukturen, Verfall und menschliche Spuren in ihrer Vielschichtigkeit untersuchen. Durch die serielle Arbeitsweise entsteht eine narrative Tiefe, die einzelne Momente miteinander verbindet und neue Perspektiven auf die urbane Realität eröffnet.
Ich lade die Betrachter:innen ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und die Stadt mit neuen Augen zu entdecken – als einen lebendigen, sich ständig wandelnden Organismus, der uns alle prägt und beeinflusst.